HSCS Deutschland und die Narrenzunft Althengstett laden ein zum ersten
Es ist geschafft und wir auch!
Die letzten Wochen waren, wie man sich vorstellen kann, sehr anstrengend
und zeitaufwendig. Nicht nur für mich, wo sich um die Werbung und die Organisation
gekümmert hat, sondern auch für unsere Narrenzunftler, die für
die Bewirtung zuständig waren.
Wie wird wohl das Wetter? Kommen genug Traktoren? Wie nehmen es die Leute aus
der Umgebung an? Wird der Zwiebelkuchen reichen?
Die Ungewißheit über den Erfolg oder Mißerfolg der Veranstaltung,
war in jeder gemeinsamen Besprechung zu spüren. Doch die Vorbereitungen
nahmen immer mehr Formen an, die Leute waren zum arbeiten eingeteilt und langsam
bekam man einen leichten Überblick über die ganze Sache. Selbst die
Zeitung hatte Wind von uns bekommen! Es konnte also fast los gehen!
Zeitungsausschnitt
vom 06.10.2004 (Schwarzwälder Bote)
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Freitag 08.10.04
Schon zur Mittagszeit trafen sich einige Helfer, ob von der Narrenzunft oder
aus meinem Freundeskreis, um beim Aufbau des Zelts mit zu helfen. Nur das Wetter
meinte es nicht gut mit uns und so mußten wir den kompletten Aufbau im
Regen vor nehmen. Es klappte fast ohne Probleme und ging schneller als gedacht.
Auch die Zeltbeleuchtung, die Getränke und die Toiletten waren pünktlich
geliefert worden. Jetzt nur noch die Wiese für Parkplatz und Ausstellfläche
abstecken, die Bühne aufbauen und Tische aufstellen und dann konnte es
ja schon fast los gehen. Selbst einige Aussteller und Händler schafften
den Weg schon am Freitag zu uns.
Die Narrenzunft Damen im Backhaus, backten bereits seit morgens um 10 Uhr an
den Zwiebelkuchen., damit sie auch ja noch ziehen konnten bis zu dem großen
Fest!
Ja, schon der erste Abend stellte sich als kleine Herausforderung und Anstrengung
an. Wie sollte das nur den Rest des Wochenendes werden?!
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Samstag 09.10.04
Der Tag begann früh, jemand mußte schließlich die Nachtwache
mit Kaffee versorgen, wenn sie bei dem Wetter schon auf die Schätze vor
dem Zelt aufpassen mußten. Trotz der frühen Morgenstunden, füllte
sich das Zelt schnell mit Helfern, die die letzten Vorbereitungen trafen. Wir
konnten sogar ein paar neugierige Frühaufsteher beobachten, die begeistert
und teilweise sprachlos um die ersten Traktoren herum liefen. Da das Wetter
heute leider auch sehr schlecht war und der Regen vor 12 Uhr mittags einfach
nicht aufhören wollte, kamen auch die Besucher und Aussteller sehr schleppend.
Verständlich, wer möchte schon bei so einem Wetter nach draußen?!
Doch gegen mittag verzogen sich die schwarzen Wolken und es kamen sogar vereinzelt
kleine Sonnenstrahlen hervor. Die ersten Dreschvorführungen mit meiner
HSCS Dreschmaschine konnten beginnen und auch unser HSCS Sammler aus Österreich
war nun endlich mit dem Tieflader, 3 HSCS Schleppern und einer HSCS Schlepperraupe
angekommen. Durch die schlechten Bodenverhältnisse konnte er erstmal nicht
abladen, dafür konnte er sich gleich mal umsehn, was außer seinen
Raritäten sich noch so auf dem Treffen tummelte. Ein junger Sammler aus
Rietheim-Weilheim war mit 3 alten amerikanischen und englischen Schleppern da,
außerdem hatten wir einen schönen Landini und auch einen Wallis zu
besuch da. Von den anderen schönen Traktoren mal ganz zu schweigen. Am
nachmittag hatten wir ca. 25 Schlepper auf der Wiese stehen, die noch recht
verteilt waren.
Gegen später war es nun soweit und unser Österreicher wollte abladen.
Die Leute standen wie gebannt um den Tieflader und niemand traute sich richtig
Luft zu holen, als die große K50-55 Raupe rückwärts von dem
LKW gelassen wurde. Mit Applaus und Jubelrufen wurde angefeuert.
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1. Video: HSCS GS-35 läuft das erste mal (2.16 MB)
2. Video: HSCS GS-35 knallt den Auspuff weg (3.06 MB)
3. Video: HSCS
des Österreichischen Sammler (2.04 MB)
Zum Abend hin füllte sich nun das beheizte Zelt, da es draußen
doch so langsam kalt wurde. Außerdem hatten wir einen Sägewettbewerb
organisiert. 2 Teams, mit je 2 Personen pro Team, sägen mit Tandemsägen
an einem großen Baumstamm um die Wette. Natürlich alles auf Zeit
und auch nicht umsonst. Einige Sägedurchgänge, Schweißtropfen
und Holzscheiben später, stand das Siegerteam auch schon fest. Die 30 L
Bier gingen an zwei Männer aus
.., auch die 20 L vom 2. und die 10
L vom 3. Platz haben einen Besitzer gefunden. Aber nur das ihr es wißt,
wir hatten auch eine starke Damenmannschaft dabei! Hier ein großes Lob
an die Damen!
Die Bar war eröffnet, es war kurz nach 12 Uhr Nachts und schon wurde ein
Geburtstagslied angestimmt! Manuel, einer unserer Bekannten und ebenfalls Aussteller
auf unserem Treffen, wurde endlich 21 Jahre alt. Es war ihm natürlich sichtlich
peinlich, aber alle im Zelt sangen ihm froh ein Ständchen. Tja, so langsam
neigte sich der erste Tag nun auch seinem Ende zu.
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Hier noch ein kleines Video dazu (1.40MB)
Sonntag 10.10.04
Am Sonntag ging es weiter, wie es am Samstag aufgehört hatte. Es kamen
immer mehr Gäste und auch die Traktoren ließen nicht lange auf sich
warten. Marina an der Anmeldung hatte alle Hände voll zu tun, die vielen
Anmeldungen der Traktorfahrer zu bearbeiten. Aber es hat sich gelohnt. Wir konnten
über 100 Traktoren auf unserem ersten Treffen begrüßen!
Obwohl das Wetter immernoch nicht das beste war, wenigstens regnete es nicht
mehr, füllte sich das Zelt minütlich um einige Leute mehr. Bald hatten
wir keinen Platz mehr für unsere Gäste. Der Höhepunkt des Tages
war unser Most-Wettbewerb, bei dem der beste Most bewertet wurde. Wir hatten
vier verschiedene Mostsorten, eine bekannte Jury und genug Zuschauer, das der
Mittag ebenfalls ein voller Erfolg für uns wurde. Die Jury bestand aus
5 Leuten. FDP Landsvizepräsidentin Beate Fauser, Volksbank Filialdirektor
vom Kreis Calw Herr ...., Die beiden Rektoren der Realschule und Hauptschule
Althengstett Herr Thomas Neuweiler und Helmut Weber. Der letzte in der Runde
war der Zunftmeister der Narrenzunft Althengstett Mike Schaller. Gewonnen hat,
wie nicht anders zu erwarten, mein Most! :-)
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Abends fing dann natürlich das abbauen an. Da die meisten Gäste
schon gegen Nachmittag wieder gegangen sind, konnten wir schon recht früh
mit dem Abbau beginnen. Es war richtig angenehm am nächsten Tag nur noch
das Zelt abzubauen, den Müll weg zu bringen und eben die Toiletten zur
Abholung bereit zu stellen.
Doch es ist geschafft und es war ein gelungenes Fest. Es hat sich gelohnt
und wird wohl auch nicht das letzte gewesen sein!
Das Wetter hatte zwar nicht ganz mitgespielt, aber die Traktorenfreunde ließen
sich davon nicht abschrecken. Sie sind teilweise im schlimmsten Regen zu uns
gefahren, um Ihren Traktor auszustellen.